HERZLICH WIlLKOMMEN auf unserer neuen Website!

 

Denk mal 2021

28.02.

Liebe Perspektiven,

ihr werdet herbeigesehnt, ihr werdet gefordert, ihr werdet angekündigt. Großartig, denn es kennt euch eigentlich niemand so richtig. Ihr werdet als etwas positives angesehen. Dass es auch unschöne Perspektiven geben kann, wird allgemein ausgeblendet. Schlimmer kann es doch nicht werden!

Doch, vielleicht schon im April oder Mai, wenn wir feststellen müssen, dass wir uns mit unserem Perspektiv- und Lockerungsgequatsche den Sommerurlaub verhunzt haben.

Viele Grüße aus Adlershof!


27.02.

Liebe Mitleser,

vor einem Jahr sagte Prof. Drosten in der Sendung von Maybrit Illner: Es wird schlimm werden! Damals kannten wir die Bilder aus China und Italien, aber das Virus war bei uns gerade erst angekommen. Nach einem Jahr ist die Frage: Ist es schlimm gewesen? Für einige ja: Für viele Selbständige war es wirtschaftlich katastrophal, für Ärzte und Pfleger in Krankenhäusern und Heimen war es extrem anstrengend, für Familien waren die Schließung von Kitas und Schulen sehr belastend und für alle anderen die letzten Monate mindestens nervig. Aber war es das jetzt oder kommt da noch was? Das Virus werden wir nicht wieder los, aber bekommen wir es in den Griff? Jetzt kommen die Mutanten: aus Großbritannien, Brasilien, Südafrika, New York, Californien und auch bei uns wird das Virus früher oder später mutieren. Es kann also noch richtig schlimm werden. Keiner weiß das. Die einen warnen, die anderen wiegeln ab. Jens Spahn hat gesagt: Wir werden uns viel verzeihen müssen. Daran sollten wir uns auch in Zukunft erinnern.

Viele Grüße aus Adlershof!


26.02.

Liebe Berliner,

angeblich soll ein Drittel der Berliner Bevölkerung eine Enteignung von Wohnungskonzernen eine gute Idee finden. Ich empfehle als Lektüre „Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“, speziell Artikel 14: Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet! Wenn einige an Grundrechten und Verfassungsprinzipien rütteln wollen, sind sie dann möglicherweise radikal, unverbesserlich, integrationsunwillig oder einfach nur – wie sagt man heute – bildungsfern?

Viele Grüße aus Adlerhof!


25.02.

Liebe Berliner Autofahrer,

Ihr seid wieder unterwegs. Gestern mittag, gestern abend und heute morgen: ein Verkehr wie zu Vorcoronazeiten. Es hält Euch nichts mehr, das Frühlingswetter mobilisiert Euch. Einige von Euch sitzen allein im Auto und tragen Maske. Das finde ich immer wieder witzig und traurig. Wer allein im Auto Mund- und Nasenschutz trägt, hat doch von den möglichen Infektionswegen nichts verstanden. Auch Spaziergänger mit Maske finde ich deshalb meistens gruselig.

Viele Grüße aus Adlershof!


24.02.

Liebe Studenten,

so hattet Ihr Euch Euer Studentenleben nicht vorgestellt. Aber es ist im Moment nicht zu ändern. Allein die Hoffnung auf ein erträgliches Sommersemester und ein vielleicht normales Wintersemester bleibt Euch. Ich drücke Euch die Daumen.

Viele Grüße aus Adlershof!


23.02.

Liebe Berliner Autofahrer,

es gibt Ideen einer autofreien Stadt, die in unregelmäßigen Abständen verbreitet werden. Neueste Variante: Jeder Autofahrer darf 12 mal im Jahr mit seinem Auto in die Stadt. Eine Bürgerinitiative will 20.000 Unterschriften bis zum Herbst sammeln.

Sonntagabend fuhr ich zur Tankstelle. Man muss heute genau gucken, wann man tanken fährt. Die Preise pendeln bis zu 15 Cent Differenz. Begegnet sind mir auf der Strasse 2 Radfahrer ohne Licht am Rad. Meine Idee: Fahrradfahrer dürfen nur noch 12 mal im Jahr ohne Vorder- oder Rücklicht oder über rote Ampeln in der Stadt fahren.

Viele Grüße aus Adlershof!


22.02.

Liebe Frühlingsgefühle,

Ihr seid zu früh! Einen ganzen Monat sogar. Die Leute strömen nach draußen, weil die Sonne scheint. Einige tausend Demonstranten in Berlin gingen in Erinnerung an die Opfer von Hanau auf die Strasse. Nach AHA sah das nicht aus. Hoffentlich gibt es dann nicht nächstes Jahr eine Demo in Erinnerung an die Corona-Opfer anlässlich der Demo in Erinnerung an …

Man kann sinnvolle und wichtige Grundrechte auch leichtsinnig einfordern und ausüben. Auch gestern im Tatort-Krimi aus Dortmund wurde ja die Welt derer gezeigt, die für alles und jede Gelegenheit ihren Mitmenschen und der Welt ihre kruden Radikalpositionen kundtun. Und in Berlin sind sie alle vertreten. Und viele denken, dass diese schwarz-weiß Ideologen die Stadt bunt machen.

Viele Grüße aus Adlershof!


21.02.

Liebe Impfzweifler,

die Menschheit hat viele schwere Krankheiten durch medizinischen Fortschritt und Impfstoffe überwunden. So vielleicht auch diesmal.

Wenn wir das Tempo erhöhen. Nun ging es einigen nicht schnell genug, Schuldige wurden gesucht und vorschnell gefunden. Doch jetzt, wo man könnte, wollen einige nicht. Das ging dann doch zu schnell mit dem Impfstoff.

So ist das in einer Demokratie, in der Meinungsvielfalt erlaubt und gewünscht ist. Von der untersten bis zur obersten Ebene Kakophonie!

Wer sich nicht impfen lassen will, lässt anderen den Vortritt. Das ist doch erstmal nicht schlecht. Impfzwang ist solange keine Lösung, wie die Impfstoffe knapp sind. Und das werden sie bleiben, weltweit!

Viele Grüße aus Adlershof!


20.02.

Liebe Flensburger,

Ihr habt Euch die fiese Mutante B.1.1.7 eingehandelt und seit damit Vorreiter. Viele Städte und Landkreise werden es Euch wohl nachmachen. Und es kommt nicht einmal unerwartet, allenfalls für Euch. Im Norden der Republik wart Ihr doch eigentlich vorbildlich. Aber das Virus kennt keine Musterknaben.

Ist das Wort „Musterknaben“ eigentlich noch korrekt? Steht es noch so im Duden oder ist es schon gegendert? Mal ehrlich: es gibt Leute, die haben Probleme, die wir ohne diese Leute gar nicht kennen würden.

Viele Grüße aus Adlershof!


19.02.

Liebe Kultusminister,

Eure Verantwortung wiegt schwer. Was schadet mehr, Schulen auf oder Schulen zu? Die Entscheidung wäre leichter, wenn wir die Digitalisierung in den letzten 5 Jahren vorangetrieben hätten. Schulhoheit ist Ländersache. Das muss auch so bleiben, dann haben wenigstens die Schüler und Lehrer eine Chance, in deren Bundesländern einigermaßen was vorangeht. Berlin ist wohl nicht dabei. Obwohl es auch in Berlin vorbildliche Ausnahmen gibt.

Viele Grüße aus Adlershof!


18.02.

Liebe Wetterkapriolen,

nach einem warmen Intermezzo soll es wieder kalt werden. Das sind wir nicht mehr so gewohnt. Schneeschippen im März statt Angrillen. Was soll denn dann erst im April werden? Früher haben wir ja manchmal Ostereier im Schnee gesucht. Das ist aber schon ganz lange her.

Viele Grüße aus Adlershof!


17.02.

Liebe Schüler,

als ich zur Schule ging, gab es in den ersten Jahren noch die 6-Tage-Schulwoche. Dann kamen die Gewerkschafter: „Samstags gehört Papa mir!“ Von Mama war keine Rede. Die 5-Tage-Woche galt dann natürlich auch für uns Schüler (ich weiß gar nicht mehr, ab welcher Klasse das war). Nur meine Mutter war sauer. Mit sechs Kindern hätte sie wahrscheinlich für eine 7-Tage-Schulwoche plädiert.

Nun habt Ihr beim home-schooling einiges an Wissensvermittlung verpasst. Das könnte nachgeholt werden. Zum Beispiel an Samstagen! Wenn sich die Kultusminister trauen. Manche Eltern oder sogar viele werden erleichtert sein. Und besser als ein zusätzliches Schuljahr ist es allemal! Was soll man denn auch Samstags machen? Ins Einkaufscenter, ins Kino, ins Schwimmbad, auf den Fussballplatz in die Disco, den Club, oder, oder, oder eher nicht?

Viele Grüße aus Adlershof!


16.02.

Liebe Immobilieneigentümer,

Euer Einfamilienhaus wird zum Wahlkampfthema. Nach Fleisch und Wurst, Diesel und SUV geht es jetzt ums Eigenheim. Lest den Unsinn einfach nicht, der demnächst geschrieben wird. Ihr habt Euch für die beste und wirkungsvollste Altersversorgung entschieden. Ihr könnt in Eurem Garten grillen, Hunde und Katzen halten und machen was Ihr wollt. Die Engländer sagen richtigerweise: „My home is my castle“. Lasst die Raubritter vorüberziehen. Sie werden im Herbst verschwinden.

Viele Grüße aus Adlershof!


15.02.

Liebe Osterurlauber,

reisen oder nicht reisen, diese Frage wird jetzt schon diskutiert. Warum? Ostern ist am 4.4., also noch 5 oder 6 Wochen bis zu den Ferien. Was treibt einen Ministerpräsidenten, das Thema jetzt schon anzuschneiden? Wenn sich die Erfolge des Lockdown fortsetzen, haben wir bis dahin doch alles im Griff! Und das wäre doch mal was: wieder im Griff haben! „Das liegt an jedem einzelnen Bürger“ höre ich unken. Ich glaube hingegen, dass das an der Spitze anfangen muss.

Viele Grüße aus Adlershof!


14.02.

Liebe Verliebte,

Ihr habt es geschafft. Eine/r von 80 Millionen. Andere tun sich schwerer und brauchen Hilfe. Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single… lautet der Werbespruch einer Partnervermittlung mit angeblich Millionen Nutzern. Bei solchen Werbeaussagen rechne ich immer gerne nach: Im Idealfall verlieben sich 2 Single sofort ineinander, also rechnen wir mit 22 Minuten. Bei 1 Million Nutzern wartet man im schlechtesten Fall 20 Jahre. Alle 11 Sekunden wäre also besser.

Viele Grüße aus Adlershof!


13.02.

Liebe Pflegeheimbewohner,

Euch trifft das Virus am heftigsten. Selbst wenn Ihr nicht infiziert werdet, müsst Ihr unter der Situation am meisten leiden. Auch Isolation macht krank und Einsamkeit und keinen Besuch kriegen. Das gilt natürlich auch für alle Senioren, die im eigenen Haushalt leben. Bleibt gesund und haltet Kontakt.

Viele Grüße aus Adlerhof!


12.02.

Liebe Friseure,

Ihr dürft in 14 Tagen wieder arbeiten. Da fragt sich der Buchhändler, warum er nicht darf. Erklärungsversuche bleiben Versuche. Vielleicht gibt es eine Klagewelle. Dann möchte ich nicht Richter sein. Wer warum zuerst? Und warum Händler nicht? Wie man es macht, macht man es verkehrt. Aber wenigstens haben wir wieder die Haare schön. In meinem Alter und bei meiner Haarfülle wäre mir ein gutes Buch vielleicht lieber.

Viele Grüße aus Adlershof!


11.02.

Liebe verantwortliche Ministerpräsidenten/innen,

Ihr wollt Euren eigenen Weg gehen. Das dürft Ihr, das müsst Ihr sogar. Ihr dürft ja nichts gegen besseres Wissen tun. Und Ihr wisst es ja besser. Glaubt Ihr zumindest. Niemand kann wissen, wie sich die Pandemie entwickelt.

Als Anwalt gehe ich immer den sichersten Weg für meine Mandanten. Es nützt ja nichts, wenn ich es anders mache und zum Schluss rumheule: „Das konnte doch keiner wissen, dass sich das so entwickelt!“ Dann hafte ich zurecht, weil ich nicht den sichersten Weg gewählt habe. Denn den habe ich gekannt!

In der Pandemie gibt es auch einen „sichersten Weg“. Die Bundesregierung und viele Wissenschaftler wollen ihn gehen. Aber sie sind nicht verantwortlich, sondern Ihr als Landesväter/mütter. Hoffentlich erinnert Ihr Euch an Eure Verantwortung, wenn uns eine dritte Welle in den nächsten Lockdown zwingt. Hoffentlich zeigt Ihr Euch dann verantwortlich für die Todesfälle und Schäden, die man hätte vermeiden können.

Viele Grüße aus Adlerhof!


10.02.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute ist es wieder soweit. Es geht um Perspektiven. Und die sehen nicht richtig dolle aus. Nur wenn wir uns zusammenreißen, werden wir den Sommer einigermaßen geniessen können. Bis dahin aber gilt ….

Einige von Euch haben schon wieder Pläne. Und natürlich vor dem Treffen hinausposaunt. Ja ist denn schon wieder Wahlkampf? Eure Pläne könnte man so zusammenfassen: no risk, no fun. Doch wer hat den Spaß und wer trägt das Risiko?

Eine Klatsche für die Beklatschten wird es wohl werden.

Viele Grüße aus Adlerhof!


9.02.

Liebe Impfstoffe,

Ihr wart so schnell da, aber nicht in Massen. Eine ganze „Impfstoffindustrie“ muss jetzt aus dem Boden gestampft werden. Und das lohnt sich, denn die Mutationen sind auch ganz schnell. Die Impfstoffe müssen immer weiter entwickelt werden. Und jeden Herbst gibt es im Zweifel einen neuen „Cocktail“. Wie bei der Grippeimpfung. Nur die Impfstoffmengen sind ganz andere. Und das wird auch alles klappen, wenn sich die Politik so wenig wie möglich einmischt. Der schlimmste anzunehmende Unfall wäre doch eine staatliche Impfstoffproduktion mit einem Quasi-Beamten an der Spitze.

Viele Grüße aus Adlershof!


8.02.

Liebe Berliner Schneeschieber,

kaum ist der Weg vor dem Haus freigeschoben oder freigefegt, ist er wieder zugeweht. Wie ein Kampf gegen Windmühlen. Trotzdem ein schöneres Wetter als Regen und Matsch. Heute gibt`s vielleicht noch mehr. Die Kinder freuen sich. Sollen sie!

Viele Grüße aus Adlershof!


6. und 7.02.

Liebe Autofahrer,

auch Ihr sollt zuhause bleiben. Wintereinbruch! Schnee mit Verwehungen und Eisglätte! Kannten wir gar nicht mehr. Streusalz teilweise ausverkauft – und Klopapier schon wieder. Das Volk der Dichter und Denker denkt bei Krise an Klopapier. Denkt denn keiner an Schnaps? Prost und

viele Grüße aus Adlershof!


5.02.

Liebe Amerikaner,

Donald Trump tritt aus der Schauspielergewerkschaft aus. Ein Schauspieler also. Und die meisten haben´s doch gewusst!

Viele Grüße aus Adlershof!


4.02.

Liebe Mandanten,

was lange währt wird endlich gut. Seit Monaten haben wir uns um eine Abluftanlage für unsere Besprechungsräume bemüht. Seit Anfang der Woche funktioniert alles. Jetzt können wir wieder problemlos und coronakonform Bürotermine anbieten.

Viele Grüße aus Adlershof!


3.02.

Liebe Börsianer,

Ihr seid in Aufruhr. Es tun sich Abgründe auf – meinen jedenfalls einige von Euch-, denn es haben sich viele, viele Klein- und Kleinstanleger zusammengetan, um einige Hedgefonds das Fürchten zu lehren. Deren Leerverkäufe scheinen sich zu Katastrophenszenarien zu entwickeln. Aber Leerverkäufe sind nun mal reine Zockerei. Und beim Zocken kann man eben auch verlieren. Bisher haben meistens die Unternehmen verloren, deren Anteile Gegenstand der Zockerei waren. Die Hedgefonds haben kassiert. Jetzt ändert sich die Situation. Tausende Kleinanleger bieten Paroli. Sie machen genau das, was die anderen auch machen, sie zocken nämlich! Aber eben auf tausende Schultern verteilt. David gegen Goliath? Nein, denn die Hedgefonds zocken ja auch mit anderer Leute Geld. Irgendeiner verliert. Immer! Das Geld ist dann nicht weg, sondern nur woanders.

Viele Grüße aus Adlershof!


2.02.

Liebe Datenschützer,

wir haben Euch gehegt und gepflegt, weil wir uns das leisten konnten. Purer Luxus, der uns jetzt behindert. Mein Strafrechtsprofessor an der Uni Freiburg sagte vor über 30 Jahren: „Datenschutz ist Verbrecherschutz“. Heute ist Datenschutz auch ein Klotz am Bein der Gesundheitsämter. Die Corona-Warn-App scheitert am Datenschutz. Über Bord damit!

Auch viele andere Vorschriften müssen jetzt schnell auf den Prüfstand, denn sie sind aus Vorcoronazeiten. Warum ist z.B. noch nicht in jedem Klassenzimmerfenster ein Ventilator eingebaut? Da gibt es bestimmt eine Din-Vorschrift, die uns daran hindert.  Über Bord damit!

Viele Grüße aus Adlershof!


1.02.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute ist Impfgipfel. Ein witziges Wort, denn wir sind doch eigentlich vom Gipfel weitestmöglich entfernt und halten uns impftechnisch noch im tiefen Flachland auf! Jedenfalls wird es wieder unterschiedliche Verlautbarungen über die Inhalte und Ergebnisse der Runde geben. Und das geht den Leuten auf den Geist. Die Pressekonferenz ist noch nicht vorbei, da melden sich aus dem Süden und aus dem Norden die „Abweichler“. Für die einen ist das Föderalismus, für die anderen Kakophonie.

Viele Grüße aus Adlershof!


31.01.

Liebe Zuhausegebliebene,

mein Opa schrieb aus dem Urlaub immer an „Liebe Zurückgebliebene, …“. Das wäre heute nicht mehr witzig. Denn wer verreist, gilt heute als unsozial. Ins Land darf quasi nur noch, wer Deutscher ist. Aber wo war der eigentlich und warum? Das hört sich alles nach Überwachung und Coronadiktatur an. Und alles nur, weil einige wenige es nicht kapieren wollen oder können. Vielleicht diktieren uns ja die Querdenker indirekt vor, wie wir in den nächsten Wochen leben müssen.

Viele Grüße aus Adlershof!


30.01.

Liebe Winterfreunde,

Deutschland ist zweigeteilt. Im Nordosten ist es eisig, im Südwesten Tauwetter. Zwischendrin kann es ganz schön glatt sein.

Hört sich irgendwie politisch an.

Viele Grüße aus Adlershof!


29.01.

Liebe Telefonierer,

es nützt nicht viel, wenn Ihr Euch am Telefon mit einem langgestreckten „Jaaaa?“ meldet. Wenn ich dann nach Eurem Namen frage, kommt meist die Gegenfrage: „Wer ist denn da?“, dabei hatte ich meinen Namen längst genannt. Wenn Ihr nicht angerufen werden wollt, dann stellt doch das Telefon ab. Ihr glaubt, Ihr könnt Eure Daten schützen, wenn Ihr euch am Telefon nicht mit Namen meldet? Klar, ja sicher, mit einem Smartphone in der Tasche und ständig auf Instagram, Facebook, Whatsapp unterwegs! Ihr braucht wirklich nichts mehr schützen!

Viele Grüße aus Adlerhof!


28.01.

Liebe Kinder,

mal seid Ihr die Treiber der Pandemie, mal die Verlierer. Es werden Studien verbreitet, deren Ergebnisse unterschiedlicher nicht sein können. Wichtig ist aber allein, dass Ihr gesund bleibt, dass Eure Lehrer und Erzieher gesund bleiben, dass Eure Eltern und Großeltern gesund bleiben. Alles andere ist Politik und gerade im Bereich der Bildungspolitik wird seit Jahren und Jahrzehnten gelogen, dass Ihr Euch das auf keinen Fall zum Vorbild nehmen dürft. Seht genau hin, wer sich um Euch wirklich sorgt und kümmert.

Viele Grüße aus Adlerhof!


27.01.

Liebe Reisefreudige,

Euer Hobby soll erheblich eingeschränkt werden. Mich hatten schon lange Schlagzeilen wie „Deutsche Touristin in Ägypten von Hai gebissen“ oder Ratschläge wie „Worauf Sie jetzt bei der Reisebuchung achten sollten“ mehr als gewundert. Sollten denn nicht alle zuhause bleiben? Oder ist das nur was für die Doofen? Da kam tatsächlich Mitte Oktober ein Kollege aus dem Surfurlaub auf den Canaren: „Wie kommt man denn dahin?“ „Mit einem negativen PCR-Test!“ „Und zurück?“ „Ja nichts!“ Also kein Test, keine Quarantäne, einfach nichts bei der Einreise nach Good Old Germany! Kontrollverlust an unseren Grenzen, hatten wir das nicht schon einmal? „Das Ding ist uns entglitten“ soll Frau Merkel gesagt haben. Na dann, gute Reise!

Viele Grüße aus Adlershof!


26.01.

Liebe Anleger,

viele von Euch sind fasziniert vom Bitcoin. Eine virtuelle Währung und genau das richtige zum Zocken. Wer sowas nötig hat, bitte schön. Aber eins sollte man keinesfalls übersehen: das Schürfen und die Transaktionen von Bitcoins sind eine einzige Sauerei für die Umwelt. Eine Stromfresserei wie sie überflüssiger nicht sein kann. Eine schmutzige Währung also!

Viele Grüße aus Adlershof!


25.01.

Liebe Leute,

es kann doch nicht wahr sein! Wie die kleinen Kinder! Noch 3 Wochen bis zur nächsten Entscheidung über den „Smart-Lockdown“, da werden schon wieder Forderungen erhoben. Ihr wisst doch noch gar nicht, was die nächsten 3 Wochen bringen! Und Weihnachten ist vorbei, Wunschzettel bringen nichts. Bleibt entspannt. Oder soll jetzt das ganze Jahr Wahlkampf sein?

Viele Grüße aus Adlershof!


24.01.

Liebe Pflegerinnen, Ärzte, Feuerwehrleute und andere,

Ihr arbeitet „an der Front“. Die anderen klatschen (mittlerweile auch nicht mehr), verhalten sich aber rücksichtslos. Sie reisen, feiern, leugnen die Konsequenzen. Bleibt tapfer!

Viele Grüße aus Adlershof!


23.01.

Liebe Karnevalisten,

das wird dieses Jahr nichts. Gestern abend kam eine Sendung im BR, Karneval in Unterfranken. Was soll das werden? Vom Karnevalist zum Masochist?

Viele Grüße aus Adlershof!


22.01.

Liebe Amerikaner,

es ist alles gut gegangen. Ein reibungsloser Machtwechsel. Und eine Riesen-Show! Weiter so, möchte man sagen, aber der größte Showman ist ja nicht mehr da. Es wird alles wieder gut.

Viele Grüße aus Adlershof!


21.01.

Liebe Berliner,

Ihr müsst Geduld haben, auch nach dem Tod. Es stapeln sich die Särge und bis zur Beerdigung dauert es manchmal Monate. Es ist die Verwaltung, die je nach Stadtteil bis zu 12 Wochen braucht, um eine Sterbeurkunde auszustellen. Als mein Vater im letzten Sommer starb, wurde er nach 5 Tagen beerdigt und da hatten wir noch um einen Tag Aufschub gebeten, damit alle 25 Familienmitglieder dabei sein konnten. Aber das war in Ostwestfalen.

Berlin, Berlin, du wirst meilenweit unter Wert regiert.

Vielen Grüße aus Adlershof!


20.01.

Liebe Frischluftfanatiker,

wenn eine nächtliche Ausgangsperre dazu führt, dass man mit seinem Hausstand um 21.00 Uhr nicht mehr an die frische Luft kann, soll das ein unzulässiger Grundrechtseingriff sein. Weil sich das ziemlich gut anhört, habe ich mich gestern von 21.00 bis 22.00 Uhr an mein Schlafzimmerfenster gestellt, um die frischluftschnappenden Hausstände zu zählen. 1274! Ich konnte es gar nicht fassen. 1274 Leute; und ich möchte gar nicht wissen, was nach 23.00 Uhr bei uns auf der Straße los war, am Stadtrand von Berlin. Glauben Sie nicht?

Sie sollen auch nicht alles glauben!

Viele Grüße aus Adlershof!


19.01.

Liebe Hausstände,

mein Vater bekam einmal eine Einladung: „würden wir uns freuen, Sie und Ihre Partnerin …“. Als er sie meiner Mutter zeigte, fragte sie: „Und, mit wem gehst du da hin?“ „Ja mit dir!“ „Das steht da aber nicht drin, da steht Partnerin, ich bin deine Frau!“ Meine Mutter hat lange mit sich gehadert, ob sie zu der Veranstaltung mitgehen soll.

Was würde sie wohl heute sagen, wenn man von Hausstand spricht?

Viele Grüße aus Adlershof!


18.01.

Liebe Sparer,

„Deutschland spart“, „Das Geldvermögen wächst in der Krise“ und ähnliche Schlagzeilen waren in der letzten Woche zu lesen. Aber was heißt „sparen“? Spare ich, wenn ich nichts ausgeben kann oder spare ich, wenn ich nichts ausgeben will? Vielleicht beides. Aber bei den Schlagzeilen der letzten Woche handelt es sich um den Fall des „Nicht-ausgeben-können“. Wir sind Zwangssparer. Aber auch so kann Vermögen wachsen. Sie wissen ja: vermögend wird man, wenn man weniger ausgibt, als man einnimmt!

Dieser Spruch verursacht manchmal Protest in meinen Vortragsveranstaltungen. Nicht jeder könne seine Ausgaben einschränken.  Das stimmt, nicht jeder. Aber die allermeisten!

Viele Grüße aus Adlershof!


16.01.

Liebe CDU-Mitglieder,

ihr habt heute die Wahl und drei Kandidaten. Und zwar Kandidaten, mit denen auch drei Parteien glücklich sein könnten. Und manche Partei wäre glücklich, wenn sie einen davon hätte. Ein Parteitag, der rein digital stattfindet. Sowie wahrscheinlich in Zukunft viele. Kein
Applaus, keine Standing Ovations, kein Raunen, keine Unruhe, kein Gelächter über einen Witz, keine gemeinsamen Abende. Die Stimmung ist also im Eimer. Wir werden uns daran gewöhnen müssen. In allen Lebensbereichen. Und nicht nur bei der CDU.

Viele Grüße aus Adlershof!


15.01.

Liebe Bibliophile,

auch ich bin ein Bücherfreund. Was gibt es schöneres, als eine Regal mit interessanten und abwechslungsreichen Büchern? Gerade jetzt, wenn man Zuhause bleiben soll! Gestern bin ich auf ein Buch mit dem Titel gestoßen: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“. Und es kam mir folgende Ergänzung in den Sinn: „Nett ist vielleicht eine Grippe, der große Bruder heißt Covid“.

Viele Grüße aus Adlershof!


14.01.

Liebe Glaubende,

gestern haben wir nichts geschrieben. Aberglaube? Eher nicht! Es wird allerdings viel geglaubt, z. B. haben wir bislang geglaubt, dass wir uns die Erde untertan machen können und zwar mit allem, was auf ihr wächst und gedeiht. Das haben wir reichlich ausgenutzt und es wohl auch ein bisschen übertrieben. Zur Zeit könnte man glauben, dass irgend jemand den Spieß umdreht. Aber glauben heißt nicht wissen.

Viele Grüße aus Adlershof!


12.01.

Liebe Mutanten, 

Ihr habt es ganz schön eilig. Mal sehen, wer das Wettrennen gewinnt. Wir Deutschen sind jedenfalls ganz schön oft Weltmeister. Beim

Impfstoff schon wieder! Trotzdem sind wir gerne unzufrieden. Wie die Leute von Pegida – patriotische Europäer gegen die Islamisierung

des Abendlandes – oder die Querdenker oder die vielen anderen Unzufriedenen. Apropos Pegida, was ist eigentlich aus der Islamisierung des Abendlandes geworden?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

11.01.

Liebe Mandanten,

Corona wird uns noch einige Zeit begleiten. In allen Lebens- und Arbeitsbereichen müssen wir umdenken. Was wir bislang gerne von
Angesicht zu Angesicht (face to face) geklärt haben, können wir auch in Zukunft so klären, aber eben nicht analog, sondern digital.
Für die meisten von uns ist das technisch problemlos möglich, denn wer ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC hat, kann die
entsprechenden Hilfsprogramme (Whatsapp, Skype, Zoom, etc.) installieren. Man kann sich dann per Telefon oder übers Internet
verabreden und Informationen digital austauschen.

Beim Anwalt war das früher so: Der Mandant bekam einen Termin. Im Idealfall brachte er alles mit, was er schwarz auf weiß hatte. Er
erklärte dem Anwalt, worum es ging und was er wollte und der Anwalt blätterte in den mitgebrachten Unterlagen, fertigte sich Kopien,
erklärte, was er noch an Unterlagen brauchte und vereinbarte einen neuen Besprechungstermin. Man lernte sich persönlich kennen und traf sich mehrere Male. Das ist heute nicht mehr notwendig. Was der Mandant schwarz auf weiß hat, kann er dem Anwalt vorab schicken (per Post, per Mail, etc.). Die Besprechungen können auf digitalem Wege erfolgen. Das ist alles eine Frage der Gewöhnung. In den seltensten Fällen ist ein persönliches Gespräch in der Anwaltskanzlei erforderlich. Wer altersbedingt Hilfe braucht, fragt seine Kinder oder Enkel.

Deshalb bieten wir zukünftig Videosprechstunden zu den Themen Testament und Pflichtteil an. 

Viele Grüße aus Adlershof!


10.01.

Liebe Alleinstehende,

heute ist Sonntag, ohne Kirchgang und ohne Restaurantbesuch. In ungewöhnlichen Zeiten sind Gewohnheiten nicht mehr
selbstverständlich. Familien können zusammenrücken, Alleinstehende nicht. Darum ist es für euch viel schwerer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

09.01.

Hallo Zuhause,

von harten Einschränkungen ist die Rede. Meine Eltern und Großeltern saßen vor 77 Jahren im Keller. Es fielen Bomben und viele deutsche Städte brannten lichterloh. Zuhause bleiben, bei vollem Kühlschrank und Kabelfernsehen ist deutlich angenehmer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

08.01.

Liebe Amerikaner,

euer Capitol ist über 200 Jahre alt. Es beherbergt den Kongress, den gibt es seit über 250 Jahren. Vier Jahre lügen und betrügen reichen aus für einen Sturm auf Capitol und Kongress. Die „Reparatur“ wird länger dauern.

Viele Grüße aus Adlershof!

 
07.01.

Liebe Spaßfreunde,

Gib Gas, ich will Spaß“ war 1982 ein Hit und was haben wir seit dem Gas gegeben. Unsere jungen Leute haben Spaß ohne Ende – gehabt: „Ohne Party hat das Leben doch keinen Sinn!“ Wer so denkt, dessen Leben war auch vor Corona sinnfrei. Ein Weckruf an alle Religions-und Ethiklehrer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

06.01.

Liebe Querdenker,

jeden Abend zeigen ARD und ZDF und alle anderen, wie voll die Intensivstationen sind. Interessiert Euch nicht. Lügenpresse!
Wahrscheinlich hat jeder von Euch zwei, drei Bekannte, die im Krankenhaus arbeiten und Euch von der gähnenden Leere berichtet
haben. Frei nach Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

05.01.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute wollt Ihr wieder tagen und streiten. Worüber eigentlich? Wenn die Inzidenz weit unter 50 gedrückt und eine dritte Welle verhindert werden soll, fällt Karneval doch wohl aus! Rosenmontag ist am 15.02. Glaubt irgend jemand, dass eine „Lockerung“ vorher vertretbar ist? Dann ganz schnell her mit dem Clownskostüm!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

04.01.

Liebe Fußgänger in Berlin,

heute Morgen war ich um 7 Uhr mit dem Auto unterwegs. Die Sichtverhältnisse waren bescheiden. Euch hab ich kaum gesehen. Ihr wart alle dunkel gekleidet. Unsere Kinder behängen wir mit Reflektoren und Warnwesten. Aber sie müssen ja zu Hause bleiben.

Viele Grüße aus Adlershof!