HERZLICH WIlLKOMMEN auf unserer neuen Website!

 

Denk mal 2021

5.05.

Liebe Berliner,

heute bekam ich von der Rechtsanwaltskammer die Bescheinigung, dass ich als Organ der Rechtspflege Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung mit erhöhter Priorität habe. Zu spät! Ich hab den Pieks schon bekommen. In Mecklenburg!

Viele Grüße aus Adlershof! 


4.05.

Liebe Urlauber,

es könnte doch noch was werden mit dem Sommerurlaub. Wenn nichts dazwischen kommt. Da fällt mir allerdings viel zu ein. Also warten wir`s ab.

Viele Grüße aus Adlerhof!


1. – 3.05.

Liebe Polizisten,

Ihr musstet mal wieder den Kopf hinhalten am Feiertag der linksradikalen Chaoten, der Kapitalismusfeinde und der Feinde unserer Demokratie. Zusätzlich habt Ihr noch das Vergnügen mit Querdenkern und anderen Verschwörungstheoretikern.

93 verletzte Polizisten sind 93 zuviel.

Da ist es auch kein Trost, dass es früher schlimmer war.

Ihr gehört zu denen, die in der Pandemie das Land am Laufen halten und die Demokratie und die Bürger schützen . Vielen Dank dafür!

Viele Grüße aus Adlershof!


30.04.

Liebe Supermarktkunden,

nicht jeder von Euch hat ein Gefühl (von Wissen will ich gar nicht sprechen) für die Entfernung von 1,5 Meter. Heute morgen hatte ich schon wieder die Aerosole eines Kassendränglers im Nacken. Auf die Frage: Wissen Sie, was ein Meter fünfzig sind? antwortete er: Wenn Du schlechte Laune hast, liegt das an Deinem Sakko!

Ich dachte nur: Was weißt Du Held in Deiner Jogginghose denn von Harris Tweed? Aber ich lasse mich doch nicht auf eine Diskussion über Geschmacksverirrungen ein! Und schon gar nicht ohne Abstand!

Viele Grüße aus Adlershof!


29.04.

Lieber Ethikrat,

Euch verdanken wir die Grundlagen und Gründe der „Priorisierung“. Im Ergebnis werden Impfdosen am Ende des Tages entsorgt, weil kein priorisierter Oberarm in Reichweite ist. Lieber wegschütten, als in einen geringer berechtigen Arm!

Und dann die Überschüsse in den Ampullen, auch die schütten wir lieber weg. Wenn der Hersteller oder die Zulassungsbehörde anordnen: 5 Dosen, dann werd ich doch aus der Ampulle nicht 6 Dosen rausholen, auch nicht, wenn sie randvoll ist.

Typisch deutsch und im höchsten Maße unethisch.

Viele Grüße aus Adlershof!


28.04.

Liebe Impfwillige,

zehntausende Impfdosen werden entsorgt, allein in Hamburg.

Ich bin fassungslos.

Viele Grüße aus Adlershof!


27.04.

Liebe Gipfelteilnehmer,

ohne Ergebnis ist bezeichnend für Eure Rolle in der Pandemie.

Viele Grüße aus Adlershof!


26.04.

Liebe Zögerer und Zauderer,

seit heute mittag bin ich Euch voraus. Ich bin geimpft. Mit Astrazeneca. Natürlich ohne Probleme. Und es ging schnell. Am längsten hat noch die Beobachtungsphase gedauert, also nach dem Pieks, ob ich vom Stuhl falle oder so.

„Na Herr Zacharias, gehts Ihnen gut?“

„Also mit Kaffee, Cognac und Zigarre gings besser“

„Na dann auf Wiedersehen, Herr Zacharias!“

Fall erledigt.

Viele Grüße aus Adlershof!


24.04. und 25.04.

Liebe Indianer und Eskimos,

liebe Holländer,

in Berlin darf man als Kind nicht mehr davon träumen, Indianerhäuptling zu sein oder zu werden. Ist rassistisch! Und eine Eisdiele darf auch nicht Eiskimo heißen, finden die Rassenwächter. Aber Eiskimo finde ich jetzt an sich nicht so dolle. Iglu fänd ich gut. Oder ist das auch schon rassistisch? Wenn ich einen Witz mit oder über Frau Antje aus Holland mache, bin ich dann eher Sexist oder mehr Rassist? Diesen seit Jahren inflationären Gebrauch von …istischen finde ich ganz schön anstrengend. Und dann muss man ja auch noch gendern, und zwar nachhaltig und biologisch abbaubar und laktosefrei. Ich bin glaube ich doch lieber von gestern.

Viele Grüße aus Adlershsof!


23.04.

Liebe Künstler,

auf die Aktion „alles dicht machen“ folgte „alle nicht ganz dicht“. Corona zehrt an allen Nerven, auch ohne Infektion. Und es wird aus heutiger Sicht vielleicht nicht besser, sondern schlechter. Denn das Virus ist flexibel und mutiert. Unsere Gesellschaft und unsere Verantwortlichen sind noch nicht ausreichend flexibel. Aber mutieren tun einige schon.

Viele Grüße aus Adlershof!


22.04.

Liebe Schiffschaukelbremser,

nach viel hin und her zu bremsen ist Euer Job. Mit diesem Know-How könnt Ihr auch in die Politik gehen.

Viele Grüße aus Adlershof!


21.04.

Liebe Grüne,

Eurer Co-Vorsitzenden wird schon fleißig gratuliert, denn der Robert und die Anna-Lena haben stolz das Ergebnis Ihrer geräuschlosen Hinterzimmerabsprache präsentieren können, die die Union auch gern gehabt hätte. Selbstverständlich sollen diese Verlautbarungen noch von einem Parteitag bestätigt werden. Denn wenn demokratische Parteien auf einmal nackig dastehen, muss natürlich ganz schnell ein Feigenblatt vorgehalten werden. Die Delegierten Eurer Parteitage werden damit zu Stimmvieh der Parteifunktionäre degradiert. Das Ende der Idee der Basisdemokratie. Willkommen in der Welt der großen Volksparteien. Ich freue mich auf weitere große Inszenierungen und auch auf neue Gags. Den Schulz-Zug fand ich nicht schlecht. Oder Herrrn Lindner im Theater vor leeren Rängen.

Viele Grüße aus Adlershof!


20.04.

Liebe Aktionäre,

vor einem Jahr gab es einen Einbruch im Börsengeschehen. Doch innerhalb kürzester Zeit hat sich alles erholt. Neue Höchststände werden erreicht. Die Deutschen, die bislang als Aktienmuffel galten, engagieren sich mehr und mehr. Auch für Ausländer ist der deutsche Aktienmarkt interessant. Im Gegensatz zu uns sind sie nämlich davon überzeugt, dass Deutschland gut durch die Krise steuert.

Aber wer heute beteuert, zu wissen, wie es an der Börse weitergeht, überschätzt sich. Auch an der Börse muss man sich klug anstellen und extrem vorsichtig sein. Doch wer Verluste verschmerzen kann, sich langfristig engagieren will und ein dickes Fell hat, ist auf Dauer an der Börse erfolgreich.

Viele Grüße aus Adlershof!


19.04.

Liebe Berliner Landespolitiker und Landesbeamte,

heute schickt Ihr die Schüler der 7., 8. und 9. Klassen nach 4 Monaten wieder in die Schule. Bei einer Inzidenz von 150! McPom hat die gleichen Inzidenzwerte erreicht- und schließt die Schule ab heute! Also das genaue Gegenteil!

Frau Scheeres, Frau Schwesig, Herr Müller, sind Sie nicht alle in der SPD? Können Sie sich nicht wenigsten in einer Partei absprechen?

Erneute Schulpflicht bei Inzidenz von 150. Das ist stark!  Und nächste Woche wahrscheinlich wieder Homeschooling! Da fällt mir wirklich nichts mehr ein.

Natürlich werden die Schüler getestet. Aber warum nur die Schüler, warum nicht auch die Politiker? Und warum nur auf Corona? Mir fallen da noch ganz andere Dinge ein, auf die man mal testen sollte.

Meine Devise für diese Woche: Senat und Senatsverwaltung durchtesten!

Schließlich haben wir im September Wahlen. Im Bund und im Land Berlin!

Viele Grüße aus Adlershof!


17.04. und 18.04.

Liebe Berliner Mieter,

das Bundesverfassungsgericht hat eine erwartbare Entscheidung zum Berliner Mietendeckel getroffen. Der Berliner Senat hat sich und Euch einen Bärendienst erwiesen. Aber selbst jetzt heisst es wieder: Der Bund ist Schuld.

Eine Entschuldigung an die Mieter, die jetzt mit hohen Nachzahlungen zu kämpfen haben? Fehlanzeige!

Gut, dass dieses Jahr Wahlen sind. In Berlin und im Bund!

Viele Grüße aus Adlershof!


16.04.

Liebe Nachtschwärmer,

Ihr sollt nicht mehr ausschwärmen. Nicht weil Euch die frische Luft schadet, sondern um zu verhindern, das Ihr Euch trefft. Wer nur spazieren gehen will, hat ebenfalls Pech gehabt. Aber ich hatte ja schon vor Wochen von meiner nächtlichen Zählung geschrieben.

Christian Lindner von der FDP will sich für geimpfte nächtliche Spaziergänger stark machen. Dass es da vielleicht nicht unbedingt viele von gibt, ist ihm egal. Ein Einziger reicht, der sich in seinem Grundrecht auf Nachtaktivität an der frischen Luft beeinträchtigt fühlt. Und deshalb will die FDP nach Karlsruhe.

Von der Möwenpickpartei zur Nachtwächterpartei. Na dann gute Nacht!

Viele Grüße aus Adlershof!


15.04.

Liebe Exponentialkurven,

was haben uns im Matheunterricht die Köpfe geraucht, als wir uns mit Euch beschäftigen mussten. Bei Kurvendiskussionen dachten wir Jungs oft an was anderes. Die wenigen, die Euch verstanden haben, haben Euch im Zweifelsfall nach der Schulzeit erfolgreich verdrängt. Jetzt erleben wir Euch wieder. Jeden Abend, in den Fernsehnachrichten, live und in Farbe.

Wir lernen ja seit einem Jahr wieder ganz doll dazu. Inzidenzwert, Reproduktionsfaktor, Sterberate, Statistiken über Statistiken und natürlich exponentielles Wachstum.

Non scholae sed vitae discimus – Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben.

Viele Grüße aus Adlershof!


14.04.

Liebe Parteifreunde,

egal in welcher Partei, es gilt der Spruch: wie lautet die Steigerung von Feind ?

Feind, Todfeind, Parteifreund. Das gilt auch für Markus und Armin, den Robert und die Annalena.

Die Grünen und die Union haben die Wahl zwischen zwei kanzlertauglichen Kandidaten. Bei den einen läuft es (noch) geräuscharm, bei den anderen wird es hektischer. Ob die mediale Beachtung gut oder schlecht für die Union ist, kann man immer erst im Nachhinein sagen. Und die Kandidaten juckt es eh nicht. Die sind schon solange im Politikbetrieb, dass journalistische Kommentare an ihnen abperlen.

Das Wahlvolk, dessen Stimmen Ihr Parteifreunde im September gerne hättet, wäre aber sicher erleichtert, wenn Ihr Euch auch um die anderen wichtigen Dinge kümmert. Danach sieht es im Moment nicht aus.

Viele Grüße aus Adlershof!


13.04.

Liebe Kanzlerkandidaten-kandidaten,

die Union hat zwei von Euch. Und beide sind kanzlertauglich. Dass beide es werden wollen, nachdem sie sich monatelang geziert haben, ist verständlich. Man geht in der Politik nicht einen so weiten Weg, um am Ende zu kneifen. Aber wenn es dann im September/Oktober einer von Euch wird, wird er es in einer Situation, in der man nichts mehr gewinnen kann. Viel Glück!

Viele Grüße aus Adlerhof!


12.04.

Liebe Fahrlehrer,

ab 100 eine Notbremse, wie findet ihr das?

Vielleicht müssen wir uns aber erst verständigen, was man so unter einer Notbremse verstehen kann.

Für euch ist das eine Vollbremsung, in der Pandemie ein zaghaftes Antitschen des Bremspedals.

Toll finde ich das Auto meiner Frau: wenn man einem Hindernis zu nahe kommt und das Piepen der Einparkhilfe ignoriert, haut das Auto die Bremse rein. Aber wie! So stell ich mir eine Notbremsung vor. Es quietscht oder das ABS springt mit einem Höllenlärm an.

Vielleicht sollten sich Politiker mal Hilfe von den Autobauern holen. Die wissen, wie man eine Notbremsung wirkungsvoll auslöst.

Viele Grüße aus Adlershof!


11.04.

Liebe Politiker,

vor Wochen hieß es : 35 ist die neue 50. Es bezog sich auf den Inzidenzwert, den einige erreichen, andere als Zielvorgabe verhindern wollten. Heute müsste mal wohl feststellen: 100 ist die neue 50. Dabei wissen wir alle, dass sich die Mutationen, die sich mittlerweile durchgesetzt haben, leichter ausbreiten und agressiver sind. Also müssen doch neue und konsequentere Gegenmaßnahmen zusätzlich ergriffen werden. Da sehe ich aber nichts von!

Viele Grüße aus Adlershof!


10.04.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

nun sollen Sie es richten. Nachdem die Ministerpräsidenten die Karre in den Dreck gelockert haben, ziehen sie sich zurück. Mit den Folgen ihres Tuns wollen sie nichts zu tun haben. Und sie glauben, dass die Bürger das nicht merken. Wie naiv!

Sie werden uns den Sommer retten müssen. Das funktioniert nicht mit den geplanten Lockdown-light-Rezepten. Gegen die aufgetretenen Mutationen müssen wir konsequenter vorgehen. Gegen die afrikanischen Mutanten helfen vielleicht nur asiatische Rezepte.

Viele Grüße aus Adlershof!


9.04.

Liebe Ministerpräsidenten,

diese Woche wollt Ihr Euch noch nicht treffen. Nächste Woche vielleicht auch nicht. Es fällt Euch ja auch nichts Neues ein! Keiner weiss doch, ob die  bisherigen Maßnahmen reichen oder nicht, denn es hält sich ja kaum einer daran. Wahrscheinlich alle antiautoritär erzogen! So macht Ihr uns die Sommerferien kaputt!

Viele Grüße aus Adlershof!


8.04.

Liebe Politiker,

meine Tochter hat einen Schulplaner. Auf dem Deckblatt steht: „Planlos ging mein Plan los“. Habt Ihr den etwa auch alle?

Viele Grüße aus Adlershof!


7.04.

Liebe Musikfreunde,

„über sieben Brücken musst du gehn, sieben dunkle Jahre überstehn“ sangen Karat und Peter Maffay.

Brückenlockdown?

Man kann seine Formulierungen gar nicht sorgfältig genug auswählen.

Viele Grüße aus Adlershof!


6.04.

Liebes Aprilwetter,

es ist ganz schön kalt. Ich kann mich an Jahre erinnern, da konnte man schon im März angrillen. Aber es ist auf nichts mehr Verlass.

Die Wahlkämpfer laufen sich hingegen schon warm. Die Kakophonie nimmt zu. Wer gestern dafür war, ist heute dagegen. Und andersrum!

Ich habe so den Eindruck, als wenn das noch ein ganz besch…eidenes Jahr werden könnte.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

2.04. – 5.04.

Allen zuhause ruhige und besinnliche Feiertage.

Bleibt gesund und

viele Grüße aus Adlerhof!

 

1.04.

Liebe Aprilscherze,

Ihr seid dieses Jahr etwas unpassend. Dabei hätte ich gerne …

Viele Grüße aus Adlershof!

 

31.03.

Liebe Wahrheiten,

Ihr seid unbequem. Ihr werdet verschwiegen.

Die Wahrheit ist: Ein „nach Corona“ wird es nicht geben. Das Virus bleibt uns erhalten. Die einzige Frage ist, ob wir Menschen es irgendwann beherrschen.

Wer also heute verpricht, dass wir in absehbarer Zeit und „nach Corona“ wieder ein Leben führen können wie „vor Corona“, lügt sich und uns die Taschen voll. Es gibt kein „Danach“!

Wir müssen also unser Leben ändern. Wir können nicht irgendwann einfach so weitermachen. Nur wer „einen Plan“ hat, hat eine gute Perspektive.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

30.03.

Liebe Ministerpräsidenten,

der erste Landesparteichef denkt schon laut über eine Verschiebung der Sommerferien nach. Nur weiter so! Das Ignorieren der wissenschaftlichen Fakten, der Versuch, beim Wähler zu punkten und all die billigen und durchsichtigen Manöver, all das wird Euch noch vor der Bundestagswahl auf die Füße fallen. Oder wollt Ihr die auch verschieben?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

29.03.

Liebe Amtsschimmel,

Ihr wiehert ohne Unterlass! Gerangel um Zuständigkeiten führt zu Zuständen, die doch eigentlich keiner will, außer eben Amtsschimmel.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

28.03.

Liebe Projekterfinder,

Ihr könnt Eure Lockerungsschritte nennen wie Ihr wollt. Eure Verantwortung wird nicht geringer, weil Ihr es „ein Projekt“ oder noch doller „ein Modellprojekt“ nennt. Ich habe meinen Freunden von der Skatrunde, die sich seit über einem Jahr nicht mehr getroffen hat, geschrieben, dass ich für diesen Mittwoch ein Projekt vorbereite, das bei Gelingen sogar Modellprojekt werden könne. Mit Nikotin und Alkohol werden wir das Virus bekämpfen. Glaubt Ihr nicht? Ich glaube Euch auch nicht.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

 

27.03.

Liebe Sommerzeit,

Du bescherst uns eine kürzere Nacht. Danach brauche ich fast eine Woche, bis ich die Zeitumstellung „verdaut“habe. Bringen tut uns die Zeitumstellung fast nichts. Sie ist eigentlich „Schnee von gestern“. Aber krieg sowas mal wieder weg!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

26.03.

Liebe Kinder, Schüler, Erzieher und Lehrer,

Ihr werdet mißbraucht. Ohne Impfung und ohne Tests werdet Ihr in die Schulen/Kitas geschickt. Wenn einem von Euch etwas passiert, empfehle ich, einen guten Anwalt zu suchen, der die Haftungsfragen klärt und die bildungspolitischen Versager zur Rechenschaft zieht.

Als wir eine Grundschule für unsere Tochter gesucht haben, wurden wir auf eine Schule aufmerksam, deren Direktorin wegen der schrecklichen hygienischen Verhältnisse auf den Schultoiletten die Schule „eigenhändig“ für ein paar Tage geschlossen hatte. Dieser Mut gegenüber der übergeordneten Schulverwaltung hat uns imponiert. Diese Schule haben wir ausgesucht. Die Direktorin war spitze. Die Lehrer waren engagiert.

Die Direktorin ist seit einigen Jahren im Ruhestand. Ich bin mir sicher, dass sie auch heute die richtigen Entscheidungen im Interesse der Kinder und gegen alle Widerstände „von oben“ treffen würde.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

25.03.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie haben diese Woche keinen Fehler gemacht. Der Fehler steckt im System, das wir seit Jahrzehnten (oder schon Jahrhunderten?) hegen und pflegen. Man kann es mit einem Wort beschreiben: Überregulierung!

Politik und Wissenschaft, Unternehmen und Selbständige, Bürgerinnen und Bürger ringen mit Beamten und Juristen. Und alle finden’s gruselig, aber keiner kann oder will es ändern. Die Idee einer Steuererklärung auf dem Bierdeckel wird genauso belächelt wie der Professor aus Heidelberg. Und es gibt zahllose Beispiele, wie wir alle quasi täglich vor die Wand laufen. Dabei wissen wir doch, dass Beamte und Juristen nur verhindern und blockieren können, aber nichts besser oder schneller hinkriegen, als Menschen, die privat etwas unternehmen. Das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes berichtet jährlich von den grandiosen Erfolgen der öffentlichen Hand.

Aber wenn wir nichts ändern, wird das Virus locker mit uns fertig! Wir brauchen Mut zur Veränderung. Und die Veränderungen müssen radikal sein. Beispiel:

3 mal 2 Wochen brutaler Lockdown im Jahr zur Unterbrechung aller Infektionsketten. Als Ausgleich Rückkehr zur 6-Tage-Woche. Zuerst an den Schulen! Ab August! Und für alle anderen ab 2022 spätestens!

Alle gesetzlichen Regelungen, Vorschriften, Verordnungen, Normen etc. auf den Prüfstand! Bis Ende des Jahres! Brauchen wir sie noch oder können sie weg? Sind sie noch sinnvoll in Coronazeiten? z.B. bauen wir mittlerweile quasi luftdicht. Nicht gut in Coronazeiten! Und alle 10 Minuten Fenster aufreissen ist doch auch keine Lösung!

Und so gibt es in allen Bereichen Handlungsbedarf und wir brauchen in allen Bereichen Mut zur Veränderung. Aber gross muss sie sein, die Veränderung!

Mein Gott, was würde ich für einen Shitstorm kassieren, wenn ich sowas auf Twitter schreiben würde!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

24.03.

Liebe Kirchgänger,

auch Ihr sollt Ostern zuhause bleiben. Und Karfreitag auch. Und Gründonnerstag auch. An diesen Tagen sind so ziemlich die wichtigsten kirchlichen Gottesdienste im Jahr. Deshalb erscheint es eine Zumutung für die Gläubigen. Aber was glaubt Ihr wirklich? Ist es besser, aus Vorsicht und Rücksicht die physische Gemeinschaft der Gläubigen zu meiden oder frohen Mutes die Messe zu besuchen? Die Freikirchen haben sich bislang für uneingeschränkte Gottesdienste entschieden. Sie sind häufig Hotspots. Glaube sollte nicht krank machen!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

23.03.

Liebe politisch Verantwortliche,

5 Tage Osterruhe werden nicht reichen. Ihr müsst den Bürgern endlich reinen Wein einschenken: Die Party ist vorbei! Und zwar auf nicht absehbare Zeit! Weil wir zu langsam sind. Und weil wir nicht konsequent sind. Und Ihr schon gar nicht! (Und nehmt Herrn Ramelow endlich das Handy weg!)

Viele Grüße aus Adlershof!

 

22.03.

Liebe Talkshowgäste,

wir labern uns zu Tode! Es geht nicht darum, was besser ist, impfen oder testen oder digital nachverfolgen. Und es geht auch nicht um Impfzentrum oder Hausarzt, um Biontech oder Astrazeneca. Es sollte einfach nur ein „und“ gedacht werden und nicht ständig „oder“. Alles, wirklich alles muss jetzt endlich passieren und funktionieren, sonst bleibt es beim „zu langsam, zu wenig, zu spät“.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

21.03.

Liebe Norddeutsche,

Eure Ministerpräsidenten plädieren für Urlaub im eigenen Land und meinen damit das eigene Bundesland. Und zwar exklusiv für die Bewohner des jeweiligen Bundeslandes. Denkt aber daran, dass Ihr auch mal wieder Skifahren oder Bergsteigen wollt, bevor Ihr Euren Landesfürsten und -fürstinnen zujubelt.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

20.03.

Liebe Querdenker,

Ihr demonstriert! Wogegen oder wofür? Und wozu gibt es Gegendemonstranten? Und dann Gewalt gegen Polizei und Journalisten, was soll das? Die Zeichen der Zeit – verdrängt Ihr.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

19.03.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

wer jetzt noch über Lockerungen phantasiert, bei dem ist irgendetwas locker. Die heutige Situation hatten Euch die Wissenschaftler auch schon vor Wochen aufgezeigt. Jetzt müsst Ihr zurückrudern. Ihr seid ganz schön peinlich!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

18.03.

Liebe Sonnenhungrige,

Ihr tragt das Virus nach Mallorca. Die Mallorquiner werden es Euch nicht danken, wenn sie dann im Sommer wieder zumachen müssen. Was ist denn an „bleibt zuhause“ so schwer zu verstehen?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

17.03.

Liebe Berliner,

bald ist die Hauptstadt ein Risikogebiet. Am Wochenende wahrscheinlich. An Ostern will ich gar nicht denken. Aber wir sollten alle an die Sommerferien denken. Und mit der 4. Welle rechnen. Und die Sommermonate nicht verpennen wie letztes Jahr!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

16.03.

Liebe Impfwillige,

es ist zum Mäusemelken! Erst sind wir Deutschen bei der Impfstoffentwicklung Weltmeister, dann kriegen wir aber die Bevölkerung nicht flott geimpft. Die Zuständigkeiten werden hin und her geschoben. Für Juristen ist das Zuständigkeitsgerangel ein bekannter Vorgang. Jeder Beamte, Richter, Angestellte im öffentlichen Dienst stellt sich ständig die Frage: Bin ich überhaupt zuständig? Übersetzung: Warum liegt diese Akte auf meinem Schreibtisch, kann die nicht woanders liegen?

Wer ist denn jetzt Schuld an dem Schlamassel?

In erster Linie das Virus und seine Mutationen. Die sind nämlich ganz schön schnell unterwegs und hartnäckiger und geduldiger als wir. Dabei sind wir Deutschen doch eigentlich bislang relativ gut durch die Pandemie gekommen. Aber wir haben ja in diesem Jahr so viele Wahlen. Und deshalb wird dieses Jahr nicht so erfolgreich sein, wie wir das glauben und gewohnt sind.

Außerdem stellen wir uns selbst ein Bein, weil wir glauben (wollen), dass jetzt Schluss sein müsse mit der Pandemie und allen Einschränkungen. Herr Lauterbach und einige wenige machen regelmäßig darauf aufmerksam, dass das Ganze auch noch viel schlimmer werden kann. Aber dafür werden er und sie angefeindet.

Was wird jetzt aber aus der Impfstrategie? Gab es überhaupt eine? Ist das Strategie, wenn wir millionen Impfdosen auf Lager haben, aber nicht im Oberarm? Der Gipfel aber ist: der Impfgipfel wird verschoben! Endlich mal ein Gipfel, der diese Bezeichnung verdient (:-)

Es kann doch nur eine (schnelle) Lösung geben: gebt den Astrazeneca-Impfstoff frei!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

15.03.

Liebe Talkrunden-Gäste,

endlich mal war von der AFD keine Rede mehr. Bisher war jede Wahlanalyse davon überlagert. Jetzt ist oder wird es Corona sein, dass Ihr als Grund für den Wahlausgang heranzieht. Das ist auch sehr praktisch, weil man als Parteipolitiker sich nicht mit sich selbst und seinem Programm beschäftigen muss. Liest doch sowieso niemand!

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

14.03.

Liebe Ministerpräsidenten,

die Inzidenzen steigen. Frau Dreyer und Herr Kretschmann haben noch Glück gehabt. Wenn aber Ostern wie Weihnachten wird und die Sommerferien in Gefahr geraten, werden sich die Leute erinnern, dass Ihr es wart, die gegen jeden guten Rat Lockerungen durchgesetzt haben. Herr Lauterbach mag nicht der Sympathieträger des Deutschen Bundestages sein, aber er ist einer der wenigen Politiker, die einen für die Pandemie passgenauen Beruf gelernt haben.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

13.03.

Liebe Wähler,

in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dürft Ihr morgen wählen. Wird es eine Abrechnung? Mit wem, warum? Wegen der Pandemie vielleicht? Eine Klatsche für Merkel und Spahn?

Es geht um die politische Ausrichtung der nächsten Jahre in Eurem Bundesland. Um die Politik der Bundesregierung geht es erst im September. Für Euch ist die Frage, ob Ihr mit der Politik und den Politikern in Eurem Bundesland zufrieden seid.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

12.03.

Liebe Hunde und Katzen,

Ihr seid Klimakiller! Eure Ökobilanz ist verheerend! (Steht heute jedenfalls so im Tagespiegel)

Warum?

Ihr ernährt Euch unter anderem von Fleisch. Das was Ihr esst scheidet Ihr auch wieder aus. Ihr liefert weder Milch noch Eier noch Fell und produziert CO2.

Alternativen wären Hamster oder Kaninchen.

Jetzt wisst Ihr Bescheid!

Viele Grüße aus Adlershof!

ps. Ich habe mir mal erlaubt, das Begriffspaar Hunde und Katzen durch Juristen und Journalisten zu ersetzen. Macht auch Sinn (:-)

 

11.03.

Liebe Unternehmer,

die Auszahlung der November- und Dezemberhilfen wurde gestoppt. Zu viele Betrüger! Wenn ich daran denke, dass und wie oft schnelle Hilfe versprochen wurde, möchte ich gar nicht wissen, wie viele von Euch sich betrogen fühlen.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

10.03.

Liebe Neuseeländer,

sobald bei Euch eine Infektion entdeckt wird, gibt es einen Lockdown. Das ist aus unserer Sicht echt krass, aber auch einen Gedanken wert: Was könnten wir erreichen, wenn wir gut vorbereitet und lange angekündigt Deutschland für 2 Wochen in den Ruhemodus schicken. Nach den Sommerferien, also im September, nach Weihnachten und nach Ostern. 2 Wochen müssten doch reichen, um alle Infektionsketten zu unterbrechen! Und was sind schon 3 mal 2 Wochen im Vergleich zu 6 Monaten Lockdown light?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

9.03.

Liebe Mutanten,

schon wieder ist eine von Euch aufgetaucht. Sie heißt B.1.525. Ich will gar nicht wissen, wie die Bezeichnungen zustandekommen.

Gefunden wurde B.1.525 am Flughafen BER. Wie kam sie dahin? Ein Sachse soll sie mitgebracht haben. Wo war der denn? Etwa im Urlaub?

Langsam schwillt mein Hals! Kann es sein, dass wirklich nur die Doofen zu Hause bleiben und sich an Regeln halten? Und die Schlaumeier fliegen auf sonnige Inseln? Die Konsequenzen: B.1.525 und seinen Kollegen von der Mutantenfront wird fröhlich Einlass gewährt.

Warum machen wir es nicht wie die Belgier und lassen nur noch wichtige und notwendige Reisen ins Ausland und aus dem Ausland zu?

Jetzt höre ich schon wieder die Rufe nach Freiheit. Und was ist mit der Freiheit der Kinder, die nicht in Schule, Verein und Freizeit mit ihren Freunden spielen können? Und was ist mit der Freiheit der Heimbewohner, die keinen Besuch mehr kriegen? Was ist mit der Freiheit der Gastronomen, der Einzelhändler und und und? Sollen die Freiheiten der Anderen nicht zählen, weil Herr und Frau Schlaumeier auf Gran Canaria am Strand liegen wollen?

Ich muss auf meinen Blutdruck achten!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

8.03.

Liebe Frauen,

am heutigen Weltfrauentag wird es weniger Blumen geben. Nur in Berlin ist heute ein Feiertag. Nur für Euch. Eure Gehälter bleiben trotzdem unter denen der männlichen Kollegen. Und Eure Anstrengungen als Hausfrauen und Mütter werden schon gar nicht wertgeschätzt.

Ihr solltet wenigstens in Berlin einen Frauendemonstrationstag abhalten, also nächstes Jahr vielleicht.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

7.03.

Liebe Selbstbediener,

Ihr sitzt im Deutschen Bundestag, weil Ihr Euch für alle einsetzen wolltet. Dass man dabei nicht richtig reich wird, habt Ihr vorher gewusst. Euer Idealismus war aber stärker. Und die Diäten waren jetzt auch nicht wirklich zum Abnehmen. Da war der Zuverdienst durch Maskenbeschaffung/vermittlung doch nicht nötig. Jetzt müsst Ihr Platz machen für die, die noch ausreichend Idealismus haben.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

6.03.

Liebe Discounterkunden,

innerhalb kürzester Zeit habt Ihr die Selbsttests aufgekauft. Richtig so! Jetzt müsst Ihr sie richtig einsetzen. Macht den Selbsttest bitte nicht nach Omas 80., weil Ihr Euch vielleicht angesteckt haben könntet, sondern macht Ihn, bevor Ihr zur Oma fahrt, damit Ihr selbst niemanden ansteckt. Tests und Masken sind nicht Selbstschutz, sondern Schutz der anderen, denen Ihr begegnen wollt.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

5.03.

Liebe Schlümpfe,

der Bundesfinanzminister soll so grinsen wie ihr. Vielleicht war er aber auch lange nicht beim Friseur und sieht aus wie Vader Abraham. Politik kann also doch hin und wieder lustig sein. Aber lacht denn einer?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

4.03.

Liebe Ministerpräsidenten,

was war das für eine Konferenz! 9 Stunden! Und was ist dabei herausgekommen? Die einen sagen nichts, die anderen sagen wenig, wieder andere sagen: nur unverständliches, ein Irrgarten, … Sehr schön finde ich auch Formulierungen wie „Chancenmonat“, „Freiheiten auf Probe“, „Gefühl schlägt Verstand“ und viele andere.

Ihr könnt es nicht allen recht machen, wollt Ihr aber, es sind ja wichtige Wahlen dieses Jahr!

Wenn es um ihre Gesundheit geht, sind die Wähler schlau genug zu erkennen, was gut ist und was nicht. Die allermeisten halten sich doch auch an die Regeln! Nicht immer sklavisch, aber doch überzeugt. Eigenverantwortung ist eine der wichtigsten Einstellungen, die Ihr fördern und fordern müsst.

Und ansonsten müsst Ihr Euren Job machen: Impfen, Testen, Digitalisieren und das Verantwortungsgefühl auf allen staatlichen Ebenen wachhalten. Und miteinander, nicht gegeneinander! Sonst machen die vielen Ebenen von Kommunen bis nach Europa keinen Sinn!

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

3.03.

Liebe autofahrende Senioren,

heute morgen habe ich schon wieder drei von Euch gesehen, die mit Kinnwärmer Auto fuhren. Ihr seht aus … , „Einhorn verrutscht!“ meint meine Tochter.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

2.03.

Liebe Schnelltester,

Ihr möchtet gerne, aber es gibt sie noch nicht, die kostenlosen Schnelltests. Und wenn es sie irgendwann gibt, sind es nicht genug! Jetzt lese ich heute wieder: Für jeden zweimal die Woche kostenlose Schnelltests.

Hat das mal jemand nachgerechnet? Was nützt denn der Ruf nach Digitalisierung, wenn wir zu doof sind, Taschenrechner zu benutzen?

80 Millionen mal 2 sind 160 Millionen Selbsttests pro Woche. Für diese Jahr bräuchten wir dann über 6,5 Milliarden! Bestellt sind aber nur 800 Millionen, das reicht dann wohl nur für 5 Wochen.

Es mehren sich die Gerüchte, dass bei der Auszählung der Wahlstimmen im September keine Taschenrechner benutzt werden.  Soll wohl ein Schnellschuß werden!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

1.03.

Liebe Impfwillige,

vom Astrazeneca-Impfstoff liegen viele Impfdosen „auf Halde“. Die Priorisierten wollen sie nicht haben. Die Anderen können sie nicht kriegen. Vordrängeln geht schon gar nicht. Es muss alles seine Ordnung haben. Ordnung ist das halbe Leben. Doch Ordnung wär noch mehr, wenn Ordnung nicht das halbe sondern ganze Leben wär. Und solange wir uns solche Späße leisten können ….

Viele Grüße aus Adlershof!

 

28.02.

Liebe Perspektiven,

ihr werdet herbeigesehnt, ihr werdet gefordert, ihr werdet angekündigt. Großartig, denn es kennt euch eigentlich niemand so richtig. Ihr werdet als etwas positives angesehen. Dass es auch unschöne Perspektiven geben kann, wird allgemein ausgeblendet. Schlimmer kann es doch nicht werden!

Doch, vielleicht schon im April oder Mai, wenn wir feststellen müssen, dass wir uns mit unserem Perspektiv- und Lockerungsgequatsche den Sommerurlaub verhunzt haben.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

27.02.

Liebe Mitleser,

vor einem Jahr sagte Prof. Drosten in der Sendung von Maybrit Illner: Es wird schlimm werden! Damals kannten wir die Bilder aus China und Italien, aber das Virus war bei uns gerade erst angekommen. Nach einem Jahr ist die Frage: Ist es schlimm gewesen? Für einige ja: Für viele Selbständige war es wirtschaftlich katastrophal, für Ärzte und Pfleger in Krankenhäusern und Heimen war es extrem anstrengend, für Familien waren die Schließung von Kitas und Schulen sehr belastend und für alle anderen die letzten Monate mindestens nervig. Aber war es das jetzt oder kommt da noch was? Das Virus werden wir nicht wieder los, aber bekommen wir es in den Griff? Jetzt kommen die Mutanten: aus Großbritannien, Brasilien, Südafrika, New York, Californien und auch bei uns wird das Virus früher oder später mutieren. Es kann also noch richtig schlimm werden. Keiner weiß das. Die einen warnen, die anderen wiegeln ab. Jens Spahn hat gesagt: Wir werden uns viel verzeihen müssen. Daran sollten wir uns auch in Zukunft erinnern.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

26.02.

Liebe Berliner,

angeblich soll ein Drittel der Berliner Bevölkerung eine Enteignung von Wohnungskonzernen eine gute Idee finden. Ich empfehle als Lektüre „Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“, speziell Artikel 14: Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet! Wenn einige an Grundrechten und Verfassungsprinzipien rütteln wollen, sind sie dann möglicherweise radikal, unverbesserlich, integrationsunwillig oder einfach nur – wie sagt man heute – bildungsfern?

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

25.02.

Liebe Berliner Autofahrer,

Ihr seid wieder unterwegs. Gestern mittag, gestern abend und heute morgen: ein Verkehr wie zu Vorcoronazeiten. Es hält Euch nichts mehr, das Frühlingswetter mobilisiert Euch. Einige von Euch sitzen allein im Auto und tragen Maske. Das finde ich immer wieder witzig und traurig. Wer allein im Auto Mund- und Nasenschutz trägt, hat doch von den möglichen Infektionswegen nichts verstanden. Auch Spaziergänger mit Maske finde ich deshalb meistens gruselig.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

24.02.

Liebe Studenten,

so hattet Ihr Euch Euer Studentenleben nicht vorgestellt. Aber es ist im Moment nicht zu ändern. Allein die Hoffnung auf ein erträgliches Sommersemester und ein vielleicht normales Wintersemester bleibt Euch. Ich drücke Euch die Daumen.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

23.02.

Liebe Berliner Autofahrer,

es gibt Ideen einer autofreien Stadt, die in unregelmäßigen Abständen verbreitet werden. Neueste Variante: Jeder Autofahrer darf 12 mal im Jahr mit seinem Auto in die Stadt. Eine Bürgerinitiative will 20.000 Unterschriften bis zum Herbst sammeln.

Sonntagabend fuhr ich zur Tankstelle. Man muss heute genau gucken, wann man tanken fährt. Die Preise pendeln bis zu 15 Cent Differenz. Begegnet sind mir auf der Strasse 2 Radfahrer ohne Licht am Rad. Meine Idee: Fahrradfahrer dürfen nur noch 12 mal im Jahr ohne Vorder- oder Rücklicht oder über rote Ampeln in der Stadt fahren.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

22.02.

Liebe Frühlingsgefühle,

Ihr seid zu früh! Einen ganzen Monat sogar. Die Leute strömen nach draußen, weil die Sonne scheint. Einige tausend Demonstranten in Berlin gingen in Erinnerung an die Opfer von Hanau auf die Strasse. Nach AHA sah das nicht aus. Hoffentlich gibt es dann nicht nächstes Jahr eine Demo in Erinnerung an die Corona-Opfer anlässlich der Demo in Erinnerung an …

Man kann sinnvolle und wichtige Grundrechte auch leichtsinnig einfordern und ausüben. Auch gestern im Tatort-Krimi aus Dortmund wurde ja die Welt derer gezeigt, die für alles und jede Gelegenheit ihren Mitmenschen und der Welt ihre kruden Radikalpositionen kundtun. Und in Berlin sind sie alle vertreten. Und viele denken, dass diese schwarz-weiß Ideologen die Stadt bunt machen.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

21.02.

Liebe Impfzweifler,

die Menschheit hat viele schwere Krankheiten durch medizinischen Fortschritt und Impfstoffe überwunden. So vielleicht auch diesmal.

Wenn wir das Tempo erhöhen. Nun ging es einigen nicht schnell genug, Schuldige wurden gesucht und vorschnell gefunden. Doch jetzt, wo man könnte, wollen einige nicht. Das ging dann doch zu schnell mit dem Impfstoff.

So ist das in einer Demokratie, in der Meinungsvielfalt erlaubt und gewünscht ist. Von der untersten bis zur obersten Ebene Kakophonie!

Wer sich nicht impfen lassen will, lässt anderen den Vortritt. Das ist doch erstmal nicht schlecht. Impfzwang ist solange keine Lösung, wie die Impfstoffe knapp sind. Und das werden sie bleiben, weltweit!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

20.02.

Liebe Flensburger,

Ihr habt Euch die fiese Mutante B.1.1.7 eingehandelt und seit damit Vorreiter. Viele Städte und Landkreise werden es Euch wohl nachmachen. Und es kommt nicht einmal unerwartet, allenfalls für Euch. Im Norden der Republik wart Ihr doch eigentlich vorbildlich. Aber das Virus kennt keine Musterknaben.

Ist das Wort „Musterknaben“ eigentlich noch korrekt? Steht es noch so im Duden oder ist es schon gegendert? Mal ehrlich: es gibt Leute, die haben Probleme, die wir ohne diese Leute gar nicht kennen würden.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

19.02.

Liebe Kultusminister,

Eure Verantwortung wiegt schwer. Was schadet mehr, Schulen auf oder Schulen zu? Die Entscheidung wäre leichter, wenn wir die Digitalisierung in den letzten 5 Jahren vorangetrieben hätten. Schulhoheit ist Ländersache. Das muss auch so bleiben, dann haben wenigstens die Schüler und Lehrer eine Chance, in deren Bundesländern einigermaßen was vorangeht. Berlin ist wohl nicht dabei. Obwohl es auch in Berlin vorbildliche Ausnahmen gibt.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

18.02.

Liebe Wetterkapriolen,

nach einem warmen Intermezzo soll es wieder kalt werden. Das sind wir nicht mehr so gewohnt. Schneeschippen im März statt Angrillen. Was soll denn dann erst im April werden? Früher haben wir ja manchmal Ostereier im Schnee gesucht. Das ist aber schon ganz lange her.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

17.02.

Liebe Schüler,

als ich zur Schule ging, gab es in den ersten Jahren noch die 6-Tage-Schulwoche. Dann kamen die Gewerkschafter: „Samstags gehört Papa mir!“ Von Mama war keine Rede. Die 5-Tage-Woche galt dann natürlich auch für uns Schüler (ich weiß gar nicht mehr, ab welcher Klasse das war). Nur meine Mutter war sauer. Mit sechs Kindern hätte sie wahrscheinlich für eine 7-Tage-Schulwoche plädiert.

Nun habt Ihr beim home-schooling einiges an Wissensvermittlung verpasst. Das könnte nachgeholt werden. Zum Beispiel an Samstagen! Wenn sich die Kultusminister trauen. Manche Eltern oder sogar viele werden erleichtert sein. Und besser als ein zusätzliches Schuljahr ist es allemal! Was soll man denn auch Samstags machen? Ins Einkaufscenter, ins Kino, ins Schwimmbad, auf den Fussballplatz in die Disco, den Club, oder, oder, oder eher nicht?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

16.02.

Liebe Immobilieneigentümer,

Euer Einfamilienhaus wird zum Wahlkampfthema. Nach Fleisch und Wurst, Diesel und SUV geht es jetzt ums Eigenheim. Lest den Unsinn einfach nicht, der demnächst geschrieben wird. Ihr habt Euch für die beste und wirkungsvollste Altersversorgung entschieden. Ihr könnt in Eurem Garten grillen, Hunde und Katzen halten und machen was Ihr wollt. Die Engländer sagen richtigerweise: „My home is my castle“. Lasst die Raubritter vorüberziehen. Sie werden im Herbst verschwinden.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

15.02.

Liebe Osterurlauber,

reisen oder nicht reisen, diese Frage wird jetzt schon diskutiert. Warum? Ostern ist am 4.4., also noch 5 oder 6 Wochen bis zu den Ferien. Was treibt einen Ministerpräsidenten, das Thema jetzt schon anzuschneiden? Wenn sich die Erfolge des Lockdown fortsetzen, haben wir bis dahin doch alles im Griff! Und das wäre doch mal was: wieder im Griff haben! „Das liegt an jedem einzelnen Bürger“ höre ich unken. Ich glaube hingegen, dass das an der Spitze anfangen muss.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

14.02.

Liebe Verliebte,

Ihr habt es geschafft. Eine/r von 80 Millionen. Andere tun sich schwerer und brauchen Hilfe. Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single… lautet der Werbespruch einer Partnervermittlung mit angeblich Millionen Nutzern. Bei solchen Werbeaussagen rechne ich immer gerne nach: Im Idealfall verlieben sich 2 Single sofort ineinander, also rechnen wir mit 22 Minuten. Bei 1 Million Nutzern wartet man im schlechtesten Fall 20 Jahre. Alle 11 Sekunden wäre also besser.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

13.02.

Liebe Pflegeheimbewohner,

Euch trifft das Virus am heftigsten. Selbst wenn Ihr nicht infiziert werdet, müsst Ihr unter der Situation am meisten leiden. Auch Isolation macht krank und Einsamkeit und keinen Besuch kriegen. Das gilt natürlich auch für alle Senioren, die im eigenen Haushalt leben. Bleibt gesund und haltet Kontakt.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

12.02.

Liebe Friseure,

Ihr dürft in 14 Tagen wieder arbeiten. Da fragt sich der Buchhändler, warum er nicht darf. Erklärungsversuche bleiben Versuche. Vielleicht gibt es eine Klagewelle. Dann möchte ich nicht Richter sein. Wer warum zuerst? Und warum Händler nicht? Wie man es macht, macht man es verkehrt. Aber wenigstens haben wir wieder die Haare schön. In meinem Alter und bei meiner Haarfülle wäre mir ein gutes Buch vielleicht lieber.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

11.02.

Liebe verantwortliche Ministerpräsidenten/innen,

Ihr wollt Euren eigenen Weg gehen. Das dürft Ihr, das müsst Ihr sogar. Ihr dürft ja nichts gegen besseres Wissen tun. Und Ihr wisst es ja besser. Glaubt Ihr zumindest. Niemand kann wissen, wie sich die Pandemie entwickelt.

Als Anwalt gehe ich immer den sichersten Weg für meine Mandanten. Es nützt ja nichts, wenn ich es anders mache und zum Schluss rumheule: „Das konnte doch keiner wissen, dass sich das so entwickelt!“ Dann hafte ich zurecht, weil ich nicht den sichersten Weg gewählt habe. Denn den habe ich gekannt!

In der Pandemie gibt es auch einen „sichersten Weg“. Die Bundesregierung und viele Wissenschaftler wollen ihn gehen. Aber sie sind nicht verantwortlich, sondern Ihr als Landesväter/mütter. Hoffentlich erinnert Ihr Euch an Eure Verantwortung, wenn uns eine dritte Welle in den nächsten Lockdown zwingt. Hoffentlich zeigt Ihr Euch dann verantwortlich für die Todesfälle und Schäden, die man hätte vermeiden können.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

10.02.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute ist es wieder soweit. Es geht um Perspektiven. Und die sehen nicht richtig dolle aus. Nur wenn wir uns zusammenreißen, werden wir den Sommer einigermaßen geniessen können. Bis dahin aber gilt ….

Einige von Euch haben schon wieder Pläne. Und natürlich vor dem Treffen hinausposaunt. Ja ist denn schon wieder Wahlkampf? Eure Pläne könnte man so zusammenfassen: no risk, no fun. Doch wer hat den Spaß und wer trägt das Risiko?

Eine Klatsche für die Beklatschten wird es wohl werden.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

9.02.

Liebe Impfstoffe,

Ihr wart so schnell da, aber nicht in Massen. Eine ganze „Impfstoffindustrie“ muss jetzt aus dem Boden gestampft werden. Und das lohnt sich, denn die Mutationen sind auch ganz schnell. Die Impfstoffe müssen immer weiter entwickelt werden. Und jeden Herbst gibt es im Zweifel einen neuen „Cocktail“. Wie bei der Grippeimpfung. Nur die Impfstoffmengen sind ganz andere. Und das wird auch alles klappen, wenn sich die Politik so wenig wie möglich einmischt. Der schlimmste anzunehmende Unfall wäre doch eine staatliche Impfstoffproduktion mit einem Quasi-Beamten an der Spitze.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

8.02.

Liebe Berliner Schneeschieber,

kaum ist der Weg vor dem Haus freigeschoben oder freigefegt, ist er wieder zugeweht. Wie ein Kampf gegen Windmühlen. Trotzdem ein schöneres Wetter als Regen und Matsch. Heute gibt`s vielleicht noch mehr. Die Kinder freuen sich. Sollen sie!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

6. und 7.02.

Liebe Autofahrer,

auch Ihr sollt zuhause bleiben. Wintereinbruch! Schnee mit Verwehungen und Eisglätte! Kannten wir gar nicht mehr. Streusalz teilweise ausverkauft – und Klopapier schon wieder. Das Volk der Dichter und Denker denkt bei Krise an Klopapier. Denkt denn keiner an Schnaps? Prost und

viele Grüße aus Adlershof!

 

5.02.

Liebe Amerikaner,

Donald Trump tritt aus der Schauspielergewerkschaft aus. Ein Schauspieler also. Und die meisten haben´s doch gewusst!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

4.02.

Liebe Mandanten,

was lange währt wird endlich gut. Seit Monaten haben wir uns um eine Abluftanlage für unsere Besprechungsräume bemüht. Seit Anfang der Woche funktioniert alles. Jetzt können wir wieder problemlos und coronakonform Bürotermine anbieten.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

3.02.

Liebe Börsianer,

Ihr seid in Aufruhr. Es tun sich Abgründe auf – meinen jedenfalls einige von Euch-, denn es haben sich viele, viele Klein- und Kleinstanleger zusammengetan, um einige Hedgefonds das Fürchten zu lehren. Deren Leerverkäufe scheinen sich zu Katastrophenszenarien zu entwickeln. Aber Leerverkäufe sind nun mal reine Zockerei. Und beim Zocken kann man eben auch verlieren. Bisher haben meistens die Unternehmen verloren, deren Anteile Gegenstand der Zockerei waren. Die Hedgefonds haben kassiert. Jetzt ändert sich die Situation. Tausende Kleinanleger bieten Paroli. Sie machen genau das, was die anderen auch machen, sie zocken nämlich! Aber eben auf tausende Schultern verteilt. David gegen Goliath? Nein, denn die Hedgefonds zocken ja auch mit anderer Leute Geld. Irgendeiner verliert. Immer! Das Geld ist dann nicht weg, sondern nur woanders.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

2.02.

Liebe Datenschützer,

wir haben Euch gehegt und gepflegt, weil wir uns das leisten konnten. Purer Luxus, der uns jetzt behindert. Mein Strafrechtsprofessor an der Uni Freiburg sagte vor über 30 Jahren: „Datenschutz ist Verbrecherschutz“. Heute ist Datenschutz auch ein Klotz am Bein der Gesundheitsämter. Die Corona-Warn-App scheitert am Datenschutz. Über Bord damit!

Auch viele andere Vorschriften müssen jetzt schnell auf den Prüfstand, denn sie sind aus Vorcoronazeiten. Warum ist z.B. noch nicht in jedem Klassenzimmerfenster ein Ventilator eingebaut? Da gibt es bestimmt eine Din-Vorschrift, die uns daran hindert.  Über Bord damit!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

1.02.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute ist Impfgipfel. Ein witziges Wort, denn wir sind doch eigentlich vom Gipfel weitestmöglich entfernt und halten uns impftechnisch noch im tiefen Flachland auf! Jedenfalls wird es wieder unterschiedliche Verlautbarungen über die Inhalte und Ergebnisse der Runde geben. Und das geht den Leuten auf den Geist. Die Pressekonferenz ist noch nicht vorbei, da melden sich aus dem Süden und aus dem Norden die „Abweichler“. Für die einen ist das Föderalismus, für die anderen Kakophonie.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

31.01.

Liebe Zuhausegebliebene,

mein Opa schrieb aus dem Urlaub immer an „Liebe Zurückgebliebene, …“. Das wäre heute nicht mehr witzig. Denn wer verreist, gilt heute als unsozial. Ins Land darf quasi nur noch, wer Deutscher ist. Aber wo war der eigentlich und warum? Das hört sich alles nach Überwachung und Coronadiktatur an. Und alles nur, weil einige wenige es nicht kapieren wollen oder können. Vielleicht diktieren uns ja die Querdenker indirekt vor, wie wir in den nächsten Wochen leben müssen.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

30.01.

Liebe Winterfreunde,

Deutschland ist zweigeteilt. Im Nordosten ist es eisig, im Südwesten Tauwetter. Zwischendrin kann es ganz schön glatt sein.

Hört sich irgendwie politisch an.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

29.01.

Liebe Telefonierer,

es nützt nicht viel, wenn Ihr Euch am Telefon mit einem langgestreckten „Jaaaa?“ meldet. Wenn ich dann nach Eurem Namen frage, kommt meist die Gegenfrage: „Wer ist denn da?“, dabei hatte ich meinen Namen längst genannt. Wenn Ihr nicht angerufen werden wollt, dann stellt doch das Telefon ab. Ihr glaubt, Ihr könnt Eure Daten schützen, wenn Ihr euch am Telefon nicht mit Namen meldet? Klar, ja sicher, mit einem Smartphone in der Tasche und ständig auf Instagram, Facebook, Whatsapp unterwegs! Ihr braucht wirklich nichts mehr schützen!

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

28.01.

Liebe Kinder,

mal seid Ihr die Treiber der Pandemie, mal die Verlierer. Es werden Studien verbreitet, deren Ergebnisse unterschiedlicher nicht sein können. Wichtig ist aber allein, dass Ihr gesund bleibt, dass Eure Lehrer und Erzieher gesund bleiben, dass Eure Eltern und Großeltern gesund bleiben. Alles andere ist Politik und gerade im Bereich der Bildungspolitik wird seit Jahren und Jahrzehnten gelogen, dass Ihr Euch das auf keinen Fall zum Vorbild nehmen dürft. Seht genau hin, wer sich um Euch wirklich sorgt und kümmert.

Viele Grüße aus Adlerhof!

 

27.01.

Liebe Reisefreudige,

Euer Hobby soll erheblich eingeschränkt werden. Mich hatten schon lange Schlagzeilen wie „Deutsche Touristin in Ägypten von Hai gebissen“ oder Ratschläge wie „Worauf Sie jetzt bei der Reisebuchung achten sollten“ mehr als gewundert. Sollten denn nicht alle zuhause bleiben? Oder ist das nur was für die Doofen? Da kam tatsächlich Mitte Oktober ein Kollege aus dem Surfurlaub auf den Canaren: „Wie kommt man denn dahin?“ „Mit einem negativen PCR-Test!“ „Und zurück?“ „Ja nichts!“ Also kein Test, keine Quarantäne, einfach nichts bei der Einreise nach Good Old Germany! Kontrollverlust an unseren Grenzen, hatten wir das nicht schon einmal? „Das Ding ist uns entglitten“ soll Frau Merkel gesagt haben. Na dann, gute Reise!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

26.01.

Liebe Anleger,

viele von Euch sind fasziniert vom Bitcoin. Eine virtuelle Währung und genau das richtige zum Zocken. Wer sowas nötig hat, bitte schön. Aber eins sollte man keinesfalls übersehen: das Schürfen und die Transaktionen von Bitcoins sind eine einzige Sauerei für die Umwelt. Eine Stromfresserei wie sie überflüssiger nicht sein kann. Eine schmutzige Währung also!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

25.01.

Liebe Leute,

es kann doch nicht wahr sein! Wie die kleinen Kinder! Noch 3 Wochen bis zur nächsten Entscheidung über den „Smart-Lockdown“, da werden schon wieder Forderungen erhoben. Ihr wisst doch noch gar nicht, was die nächsten 3 Wochen bringen! Und Weihnachten ist vorbei, Wunschzettel bringen nichts. Bleibt entspannt. Oder soll jetzt das ganze Jahr Wahlkampf sein?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

24.01.

Liebe Pflegerinnen, Ärzte, Feuerwehrleute und andere,

Ihr arbeitet „an der Front“. Die anderen klatschen (mittlerweile auch nicht mehr), verhalten sich aber rücksichtslos. Sie reisen, feiern, leugnen die Konsequenzen. Bleibt tapfer!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

23.01.

Liebe Karnevalisten,

das wird dieses Jahr nichts. Gestern abend kam eine Sendung im BR, Karneval in Unterfranken. Was soll das werden? Vom Karnevalist zum Masochist?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

22.01.

Liebe Amerikaner,

es ist alles gut gegangen. Ein reibungsloser Machtwechsel. Und eine Riesen-Show! Weiter so, möchte man sagen, aber der größte Showman ist ja nicht mehr da. Es wird alles wieder gut.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

21.01.

Liebe Berliner,

Ihr müsst Geduld haben, auch nach dem Tod. Es stapeln sich die Särge und bis zur Beerdigung dauert es Wochen. Es ist die Verwaltung, die je nach Stadtteil bis zu 12 Wochen braucht, um eine Sterbeurkunde auszustellen. Als mein Vater im letzten Sommer starb, wurde er nach 5 Tagen beerdigt und da hatten wir noch um einen Tag Aufschub gebeten, damit alle 25 Familienmitglieder dabei sein konnten. Aber das war in Ostwestfalen.

Berlin, Berlin, du wirst meilenweit unter Wert regiert.

Vielen Grüße aus Adlershof!

 

20.01.

Liebe Frischluftfanatiker,

wenn eine nächtliche Ausgangsperre dazu führt, dass man mit seinem Hausstand um 21.00 Uhr nicht mehr an die frische Luft kann, soll das ein unzulässiger Grundrechtseingriff sein. Weil sich das ziemlich gut anhört, habe ich mich gestern von 21.00 bis 22.00 Uhr an mein Schlafzimmerfenster gestellt, um die frischluftschnappenden Hausstände zu zählen. 1274! Ich konnte es gar nicht fassen. 1274 Leute; und ich möchte gar nicht wissen, was nach 23.00 Uhr bei uns auf der Straße los war, am Stadtrand von Berlin. Glauben Sie nicht?

Sie sollen auch nicht alles glauben!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

19.01.

Liebe Hausstände,

mein Vater bekam einmal eine Einladung: „würden wir uns freuen, Sie und Ihre Partnerin …“. Als er sie meiner Mutter zeigte, fragte sie: „Und, mit wem gehst du da hin?“ „Ja mit dir!“ „Das steht da aber nicht drin, da steht Partnerin, ich bin deine Frau!“ Meine Mutter hat lange mit sich gehadert, ob sie zu der Veranstaltung mitgehen soll.

Was würde sie wohl heute sagen, wenn man von Hausstand spricht?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

18.01.

Liebe Sparer,

„Deutschland spart“, „Das Geldvermögen wächst in der Krise“ und ähnliche Schlagzeilen waren in der letzten Woche zu lesen. Aber was heißt „sparen“? Spare ich, wenn ich nichts ausgeben kann oder spare ich, wenn ich nichts ausgeben will? Vielleicht beides. Aber bei den Schlagzeilen der letzten Woche handelt es sich um den Fall des „Nicht-ausgeben-können“. Wir sind Zwangssparer. Aber auch so kann Vermögen wachsen. Sie wissen ja: vermögend wird man, wenn man weniger ausgibt, als man einnimmt!

Dieser Spruch verursacht manchmal Protest in meinen Vortragsveranstaltungen. Nicht jeder könne seine Ausgaben einschränken.  Das stimmt, nicht jeder. Aber die allermeisten!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

16.01.

Liebe CDU-Mitglieder,

ihr habt heute die Wahl und drei Kandidaten. Und zwar Kandidaten, mit denen auch drei Parteien glücklich sein könnten. Und manche Partei wäre glücklich, wenn sie einen davon hätte. Ein Parteitag, der rein digital stattfindet. Sowie wahrscheinlich in Zukunft viele. Kein
Applaus, keine Standing Ovations, kein Raunen, keine Unruhe, kein Gelächter über einen Witz, keine gemeinsamen Abende. Die Stimmung ist also im Eimer. Wir werden uns daran gewöhnen müssen. In allen Lebensbereichen. Und nicht nur bei der CDU.

Viele Grüße aus Adlershof!


15.01.

Liebe Bibliophile,

auch ich bin ein Bücherfreund. Was gibt es schöneres, als eine Regal mit interessanten und abwechslungsreichen Büchern? Gerade jetzt, wenn man Zuhause bleiben soll! Gestern bin ich auf ein Buch mit dem Titel gestoßen: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“. Und es kam mir folgende Ergänzung in den Sinn: „Nett ist vielleicht eine Grippe, der große Bruder heißt Covid“.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

14.01.

Liebe Glaubende,

gestern haben wir nichts geschrieben. Aberglaube? Eher nicht! Es wird allerdings viel geglaubt, z. B. haben wir bislang geglaubt, dass wir uns die Erde untertan machen können und zwar mit allem, was auf ihr wächst und gedeiht. Das haben wir reichlich ausgenutzt und es wohl auch ein bisschen übertrieben. Zur Zeit könnte man glauben, dass irgend jemand den Spieß umdreht. Aber glauben heißt nicht wissen.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

12.01.

Liebe Mutanten, 

Ihr habt es ganz schön eilig. Mal sehen, wer das Wettrennen gewinnt. Wir Deutschen sind jedenfalls ganz schön oft Weltmeister. Beim

Impfstoff schon wieder! Trotzdem sind wir gerne unzufrieden. Wie die Leute von Pegida – patriotische Europäer gegen die Islamisierung

des Abendlandes – oder die Querdenker oder die vielen anderen Unzufriedenen. Apropos Pegida, was ist eigentlich aus der Islamisierung des Abendlandes geworden?

Viele Grüße aus Adlershof!

 

11.01.

Liebe Mandanten,

Corona wird uns noch einige Zeit begleiten. In allen Lebens- und Arbeitsbereichen müssen wir umdenken. Was wir bislang gerne von
Angesicht zu Angesicht (face to face) geklärt haben, können wir auch in Zukunft so klären, aber eben nicht analog, sondern digital.
Für die meisten von uns ist das technisch problemlos möglich, denn wer ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC hat, kann die
entsprechenden Hilfsprogramme (Whatsapp, Skype, Zoom, etc.) installieren. Man kann sich dann per Telefon oder übers Internet
verabreden und Informationen digital austauschen.

Beim Anwalt war das früher so: Der Mandant bekam einen Termin. Im Idealfall brachte er alles mit, was er schwarz auf weiß hatte. Er
erklärte dem Anwalt, worum es ging und was er wollte und der Anwalt blätterte in den mitgebrachten Unterlagen, fertigte sich Kopien,
erklärte, was er noch an Unterlagen brauchte und vereinbarte einen neuen Besprechungstermin. Man lernte sich persönlich kennen und traf sich mehrere Male. Das ist heute nicht mehr notwendig. Was der Mandant schwarz auf weiß hat, kann er dem Anwalt vorab schicken (per Post, per Mail, etc.). Die Besprechungen können auf digitalem Wege erfolgen. Das ist alles eine Frage der Gewöhnung. In den seltensten Fällen ist ein persönliches Gespräch in der Anwaltskanzlei erforderlich. Wer altersbedingt Hilfe braucht, fragt seine Kinder oder Enkel.

Deshalb bieten wir zukünftig Videosprechstunden zu den Themen Testament und Pflichtteil an. 

Viele Grüße aus Adlershof!

 

10.01.

Liebe Alleinstehende,

heute ist Sonntag, ohne Kirchgang und ohne Restaurantbesuch. In ungewöhnlichen Zeiten sind Gewohnheiten nicht mehr
selbstverständlich. Familien können zusammenrücken, Alleinstehende nicht. Darum ist es für euch viel schwerer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

09.01.

Hallo Zuhause,

von harten Einschränkungen ist die Rede. Meine Eltern und Großeltern saßen vor 77 Jahren im Keller. Es fielen Bomben und viele deutsche Städte brannten lichterloh. Zuhause bleiben, bei vollem Kühlschrank und Kabelfernsehen ist deutlich angenehmer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

08.01.

Liebe Amerikaner,

euer Capitol ist über 200 Jahre alt. Es beherbergt den Kongress, den gibt es seit über 250 Jahren. Vier Jahre lügen und betrügen reichen aus für einen Sturm auf Capitol und Kongress. Die „Reparatur“ wird länger dauern.

Viele Grüße aus Adlershof!

 
07.01.

Liebe Spaßfreunde,

Gib Gas, ich will Spaß“ war 1982 ein Hit und was haben wir seit dem Gas gegeben. Unsere jungen Leute haben Spaß ohne Ende – gehabt: „Ohne Party hat das Leben doch keinen Sinn!“ Wer so denkt, dessen Leben war auch vor Corona sinnfrei. Ein Weckruf an alle Religions-und Ethiklehrer.

Viele Grüße aus Adlershof!

 

06.01.

Liebe Querdenker,

jeden Abend zeigen ARD und ZDF und alle anderen, wie voll die Intensivstationen sind. Interessiert Euch nicht. Lügenpresse!
Wahrscheinlich hat jeder von Euch zwei, drei Bekannte, die im Krankenhaus arbeiten und Euch von der gähnenden Leere berichtet
haben. Frei nach Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

05.01.

Liebe Ministerpräsidentenrunde,

heute wollt Ihr wieder tagen und streiten. Worüber eigentlich? Wenn die Inzidenz weit unter 50 gedrückt und eine dritte Welle verhindert werden soll, fällt Karneval doch wohl aus! Rosenmontag ist am 15.02. Glaubt irgend jemand, dass eine „Lockerung“ vorher vertretbar ist? Dann ganz schnell her mit dem Clownskostüm!

Viele Grüße aus Adlershof!

 

04.01.

Liebe Fußgänger in Berlin,

heute Morgen war ich um 7 Uhr mit dem Auto unterwegs. Die Sichtverhältnisse waren bescheiden. Euch hab ich kaum gesehen. Ihr wart alle dunkel gekleidet. Unsere Kinder behängen wir mit Reflektoren und Warnwesten. Aber sie müssen ja zu Hause bleiben.

Viele Grüße aus Adlershof!